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RELAPSING POLYCHONDRITIS EIN KURZER ÜBERBLICK: · Relapsing Polychondritis ist eine seltene, chronische Erkrankung
der Knorpel
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UNSERE ZIELE
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| WELCHES SIND DIE SYMPTOME VON RELAPSING
POLYCHONDRITIS? Üblicherweise meldet sich Relapsing Polychondritis zu Beginn der Krankheit durch plötzliche auftretenden Schmerz in dem entzündeten Gewebe. Typische Symptome sind Schmerz, Rötung, Schwellung und Empfindlichkeit an einem oder beiden Ohren, Nase, Kehle, Gelenken und/oder Augen. Häufig werden auch Fieber, Schlappheit und Gewichtsverlust beobachtet. Die Entzündungen der Ohren und Nase können zu Deformierungen (Sattelnase, hängende Ohren) durch aufgeweichte Knorpel führen. Schlechtes Hören, Gleichgewichtsverlust (Schwindel) und Übelkeit können durch Entzündungen des inneren Ohres hervorgerufen werden. Entzündungen der Luftröhre, Bronchien und Kehlkopf können zu Schmerzen, Heiserkeit und Atembeschwerden führen. Dies ist eine gefährliche Variante von Relapsing Polychondritis, die (wenn sie sehr heftig ist) atemunterstützende Methoden notwendig machen. Gelenkentzündungen (Arthritis) können zu Schmerzen, Schwellungen und Steifheit an Händen, Knien, Fußknöcheln, Handgelenken und Füßen führen. Augenentzündungen können mild oder ernst verlaufen und das Sehen beeinträchtigen. Grauer Star kann durch diese Entzündung oder durch die Einnahme von Cortison – welches benutzt wird, um Relapsing Polychondritis zu bekämpfen – hervorgerufen werden. Andere Gewebe, die Entzündungen zeigen können, sind die Aorta (was Aneurysma oder Herzklappenfehler zur Folge haben kann), das Gewebe am oder in der Umgebung des Herzens (Myocarditis oder Pericarditis), die Haut (Vasculitis) und die Nerven des Gehirns (crania nerve palsies). Was ist Relapsing Polychondritis?
Wie wird Relapsing Polychondritis diagnostiziert? Es gibt jedoch keinen speziellen Test um Relapsing Polychondritis zu diagnostizieren. Bluttests können durch abnormale Ergebnisse (Senkung, CRP-Wert) auf die Krankheit hinweisen. Falls das Knorpelgewebe untersucht wird (Biopsie) zeigen sich im betroffenen Gewebe unspezifische Zeichen einer Entzündung. Kann Relapsing Polychondritis mit anderen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden? Ja. Der Arzt wird daran interessiert sein, ob folgende Erkrankungen, die ähnliche Symptome wie Relapsing Polychondritis zeigen, auszuschließen sind oder nicht: Vasculitis, Wegener’s Granulomatosis, Systemic Lupus Erythermatosus, Ankylosing Spondylitis, Reiter’s Disease, Churg Strauss Syndrom, Polyarteritis Nodosa und andere. Welche Medikamente werden zur Behandlung von Relapsing Polychondritis eingesetzt? Für Patienten mit einer eher leichten Erkrankung können nichtsteroidhaltige,
entzündungshemmende Medikamente (NSAIDS), wie Ibuprofen/MONTRIN,
Naproxen/NAPROSYN und andere hilfreich sein, um die Entzündung zu
stoppen. Gewöhnlich jedoch sind cortisonhaltige Medikamente (Steroide
wie Prednisone und Prednisolone) erforderlich. Hohe Cortisondosen sind
normalerweise anfangs nötig, besonders wenn die Augen oder die Atemorgane
betroffen sind. Häufiger benötigen die Patienten Cortison als
Langzeitmedikamentation. Wie sieht die Langzeitprognose für Patienten mit Relapsing Polychondritis aus? Der Verlauf der Krankheit bei Patienten mit Relapsing Polychondritis
ist häufig unvorhersehbar. |